Montag, 21. Februar 2011

Surfen in Pichiemu!

So jetzt schreib ich noch kurz etwas darueber, wie ich die letzten Tage verbracht habe.
Wir waren ein verlaengertes Wochenende in Pichilemu mit der Familie und meinem Onkel und meiner Tante und den Kindern. Es war wieder nicht wirklich aufregend, aber wir sind nocheinmal surfen gegangen. Am Montag hatten wir einen Surfkurs am Hauptstrand "la Puntilla" von Pichilemu. Das hat nicht sehr viel Spass gemacht, weil die Stroemungen da ziemlich unguenstig sindund du ewig auf ne gute Welle warten musst und wenn dann mal eine Welle da ist das Wasser so voll von surfen ist das du sorfot wieder vom Board runtermusst, damit du den Leuten vor dir nicht mit dem Board direkt ins Gesicht faehrst. Am Mittwoch danach haben wir uns dann nur das Board und  den Neoprenanzug ausgeliehen und sind nach "Punta de Lobos" gefahren, dem offiziel zweitbesten Ort nach Hawaii auf der Welt zum surfen. Da hat es auch richtig Spass gemacht und ich stand ziemlich oft auf dem Board. Leider hat mein Onkel die Fotos mit seiner Kamera gemacht und deswegen hab ich keine Fotos.

Liebe Gruesse Justus

In der Wueste!

Hallo! Ich denke es ist schon laengst mal wieder ueberfaellig, einen Eintrag zu machen. Ich habe relativ viel unternommen in letzter Zeit, deswegen habe ich auch viel zu berichten.
Als erstes moechte ich ueber meine Reise in den Norden Chiles schreiben. Am 21.1. stieg ich in der Hauptstadt Santiago in ein Flugzeug, mit dem ich nach Iquique flog. Iquique ist eine Stadt an der Kueste, mitten in der Atacamawueste, der trockensten Wueste der Erde. Um euch mal nen Eindruck zu verschaffen habe ich hier ein Foto davon, wie es aussah als ich aus dem Fluegzeug ausgestiegen bin!
Die Landebahn des Flughafens in Iquique. Im Hintergrund der pazifische Ozean.



Es ist ziemlich faszinierend, auch wenn alles nur Sand ist, wirkt es wirklich beeindruckend auf einen! ;)
Polette (die chilenische Austauschschuelerin, die vor ein und nem halben Jahr mal fuer 2 Wochen bei uns in Horst gewohnt hatte), ihr Vater und eine Cousine holten mich vom Flughafen ab und wir mussten noch eine halbe Stunde Auto fahren, den der Flughafen liegt ein bisschen ausserhalb. Polette´s Familie besitzt ein ziemlich schoenes Haus, eine Strasse vom Strand entfernt.
Am Abend gingen wir in die "Altstadt" und guckten uns dort einen Platzt und eine Strasse names "Baquedano" an, die eine bekannte Sehenswuerdigkeit in Iquique ist, weil die Haeuser alle noch original aus der Zeit der Spanier in Iquqie stammen!

Strasse Baquedano
Am naechsten Tag machten wir uns mit ein paar Freunden von Polette auf, um in die Oase Pica zu fahren. Fuer die Leute, die nicht wissen was eine Oase ist, hier mal die Erklaerung: Eine Oase ist eine Stelle in der Wueste, an der es eine Quelle oder eine Wasserstelle gibt, an der Vegetation herscht!
Pica ist ein wichtiger Fruechtelieferant fuer Chile. Dort werden Mango, Orangen und viele andere Fruechte angebaut. Es war wirklich beeindruckend, wenn man ein und ne halbe Stunde mit dem Auto durch die Wueste faehrt und ploetzlich vor einem ein gruener Fleck auftaucht. Der Ort ist nicht sehr schoen, aber es war trotzdem ein schoenes Erlebnis.

Mitten in der Wueste ploetzlich alles gruen!
In den darauffolgenden Tagen unternahmen wir viel in Iquique. Wir waren am Strand und machten soche Dinge wie Bananaboot fahren oder einfach nur faul rumliegen. Ich genoss die Zeit am Strand ziemlich, weil er viel schoener war als der in Pichilemu zum Beispiel und ich mich halb wie an der Copacabana fuehlte! ;)

Playa Cavancha
Am Donnerstag der ersten Woche fuhren wir in der Nacht nach Antofagasta, eine Stadt ungefaehr 5 Stunden suedlich von Iquique. Wir wohnten der bei der Schwester von Polette (Polette hat 6 Geschwister, sie ist die juengste). Antofagasta ist sehr viel groesser als Iquique, aber nicht sehr schoen. Es gibt nicht sehr viel zu sehen, aber da wir nur fuer 3 Tage da waren, konnten wir die Zeit gut ausfuellen. Wir waren am kuenstlich angelegten Strand (richtige Straende gibt es in Antofagasta nicht), der wirklich nicht schoen war, gingen ins 3D-Kino, besuchten das Museum der Wueste Atacama und guckten uns das Wahrzeichen Antofagastas an, "la Portada" (das Tor). Das ist ein Fels vor der steinigen Kueste in Form eines Tores. Viel mehr gab es nicht zu unternehmen und wir mussten auch schon wieder zurueck nach Iquique.

La Portada
Polette und Ich
Nachdem wir aus Antofagasta zurueckgekehrt waren, blieben mir noch 5 Tage in Iquique. Wir gingen in die Zona Franca oder sahen uns ein bisschen mehr die Stadt an. Die Zona Franca ist eine abgegrenzte Zone in denen Waren Zoll- und Steuerfrei verkauft werden koennen. Das ist so wie die Freihaefen in Deutschland.
Wir fuehren auch in eine Stadt oberhalb Iquiques namens Alto Hospicio. Von dort aus hat man einen fabelhaften Blick ueber Iquique.

Blick uber Iquique

Ich mit Polette und ihrer Cousine Valentina
Am Mittwoch der Zeiten Woche gingen wir Paragliden (ich hoffe ich habs richtig geschrieben). Polette studiert Tourismus mit Extremsportarten oder sowas und daher kannte sie eine Gruppe, die das machten. Die "Begleitspringer" waren 2 Schweizer, ein Finne, ein Belgier und 2 Chilenen. Ich sprang mit dem Belgier zusammen. Es war ein unglaubliches Gefuehl, ueber Iquique zu schweben. Der Absprungpunkt wa dort, wo man so eine schoene Sicht ueber Iquique hat, in Alto Hospicio. Der ganze Flug dauerte rund 45 Minuten und wir landeten am Strand Cavancha. Hier ein paar Fotos:


Ich und der Belgier


Ich in der Luft

Playa Cavancha


Die ganze Gruppe
Die letzten zwei Tage unternahmen wir nicht mehr so viel. Wir grillten mit der Familie, ein Bruder von Polette kam zu besuch, eigentlich wollten wir Sandboarden, aber es gab keine Boards zu mieten und wir wollten auch zu der Boie rausfahren, wo das Schiff Esmeralda im pazifischen Krieg gesunken ist, haben es am Ende aber nicht mehr geschafft. Am 4.2. ging es dann wieder zurueck nach San Fernando.
Diese Reise war ein wirklich tolles Erlebnis und ich habe viele neue, nette Menschen kennengelernt und neue Eindruecke gewonnen. Im Anschluss haenge ich noch ein paar Fotos aus Iquique an.

Ich schreib im Anschluss noch einen Bericht ueber die letzte Woche! Bis gleich.




Eine Schule

Strandpromenade



Der Vogel Jote, eine Plage in Iquique, weil er die Strandpromenade vollkackt.

Das Casino


El cero de dragon


Innenstadt mit Optiker Muenchen :)

Der Abschied am Flughafen von Polette und ihren Eltern.