Sonntag, 13. März 2011

Deutsches Chile!

Ich schaeme mich schoen wieder, dass ich mir viel zu viel Zeit lasse, euch zu berichten was hier so passiert. Ich hatte mir fest vorgenommen, gleich nach meiner Reise in den Sueden Chiles einen Eintrag zu machen, aber dann hat die Schule wieder angefangen und ich hatte entweder keine Zeit, war zu muede oder zu faul.
Aber jetzt habe ich mir die Zeit genommen und werde euch ueber meinen Trip nach Osorno berichten:

Am 22. 2.2011 um ungefaehr 22:30 Uhr (auf der Fahrkarte stand Abfahrt 22:25 Uhr, aber die Chilenen haben es mit der Puenklichkeit leider nicht so) stiegen mein Gastbruder Esteban und ich in einen Reisebus nach Osorno. Osorno liegt 10 Autostunden im Sueden San Fernandos. Am naechsten Morgen kamen wir um 7 Uhr am Terminal in Osorno an. Mein Gastonkel, bei dem wir in den naechsten Tagen wohnen wuerden, holte uns ab. Ziemlich verschlafen erreichten wir das Haus. Als erstes weckten wir meine Gastcousine auf, die wir seit September nicht mehr gesehen hatten, weil sie ueber die deutsche Schule, auf die alle meine Cousins aus Osorno gehen, einen Austausch fuer 2 Monate nach Bonn gemacht hatte.
Um es gleich zu erwaehnen, die ehemals deutschen Kolonien im Sueden Chiles haben seeeeehr viele Spuren hinterlassen. Aber darauf werde ich noch oefter in diesem Bericht zurueckkommen.
Wir assen Fruehstueck und sie erzaehlt uns von ihrem Austausch. Danach legten wir uns alle nochmal schalfen fuer ein paar Stunden. Am Nachmittag gingen wir ins Zentrum von Osorno, welches eine grosse Aehnlichkeit mit Punta Arenas hatte. In Osorno gibt es einen wirklich schoenen Platz mit deinen riesigen Brunnen.








Am Donnerstag, den 24.3., fuhren wir nach Frutillar. Das ist ein Dorf, nicht weit von Osorno entfehrnt. Ich freute mich sehr darauf, denn in ganz Chile heisst es, dass in Frutillar sehr viele Deutsche wohnen und es ueberhaupt sehr viele deutsche Sachen gibt. So war es auch. Wir kamen dort an und ueberall gab es Ferienhaeuser mit den Namen "Ludwig van Beethoven- Haus" oder "J. S. Bach- Haus". Meine Tante blieb mit meinen Cousinen am Strand am See liegen, weil es ein schoener sonniger Tag war und Esteban, mein Cousin Carlos und ich spazierten ein bisschen in Frutillar umher. Ich entdeckte nochmehr viele witzige deutsche Sachen, Cafes mit den Namen "Residenz am See" oder Kuchenhaus" und ich machte Fotos vom Vulkan Osorno, den man ueber den See sehr gut sehen konnte. Am Abend assen wir noch etwas und fuhren wieder nach Hause.

"Residenz am See"


Cafe Restaurant "Guten Appetit"

Im Hintergrund der Vulkan Osorno.
Am Freitag unternahmen wir dann einen Ausflug auf den besagten Vulkan Osorno. Die Fahrt bis zur Liftstation dauert ungefaehr 1 und ne halbe Stunde. Oben hat man einen Atemberaubenden Blick ueber die umliegenden Berge und den See Llanquihue.

See Llanquihue
Ich. Im Hintergrund die Spitze des Vulkans.
Mein Cousin Carlos, Esteban und ich wollten dann noch das letzte Stueck bis dahin laufen, wo der Schnee anfaengr, weil Esteban noch nie Schnee gesehen hatte. Das war ziemlich anstrengend, weil es ziemlich steil war und sehr steinig und mir wurde wiedereinmal bewusst, dass mir 3 Monate Ferien fast ohne Sport nicht sehr gut getan hatten. Hier noch ein paar andere Fotos von diesem Tag:








Ich mit meiner Cousine Catalina (sie war in Deutschland) und meinem Cousin Carlos.





Samstag fuhren wir alle zusammen (das heisst meine 4 Cousins und Cousinen, mein Onkel, meine Tante, die Freundin meines Cousins, die an dem Tag zu besuch kam, Estaban und Ich) nach Valdivia, einer Stadt eine Stunde noerdlich von Osorno. Wir wollten hauptsaechlich auf Grund der "Noche Valdiviana" dort hin. Das ist ein Fest einmal im Jahr wo viel los ist in der Stadt und es in der Nacht Feuerwerk gibt, was fuer alle chilenen immer etwas besonderes ist, weil es verboten ist, privat Feuerwerk zu machen.
Aber am Nachmittag sahen wir uns ersteinmal das sehenswerte von Valdivia an. Wir fuhren zur Brauerei "Kunstmann". Das ist eine Biermarke, dessen Gruender ein deutscher war und die sagen das ihr Bier mit deutschem Hopfen gebraut wird, wenn ich das richtig verstanden hab. Auch hier gab es wieder viel deutsches zu entdecken.

Kunstmann- das gute Bier!

Ich glaub das spricht fuer sich selbst!

Danach fuhren wir dann ins Zentrum und sahen uns vor dem Feuerwerk noch die Seeloewen an, die im Hafen rumliegen.


Danach guckten wir uns dann noch das Feuerwek an und fuhren irgendwann um halb 1 Nach hause.

Am Sonntag nahmen wir uns dann noch eine grosse Runde vor. Wir wollten zu den Wasserfaellen von Pertohue, danach nach Puero Varas, Abendbrotessen in Puerto Montt und dann nach Hause. Das hiess, dass wir einmal um den See Llanquihue fahren wuerden. Als erstes fuhren wir wie gesagt zu den Wasserfaellen.

Die Wasserfaelle mit dem Vulkan Osorno im Hintergrund






See "todos los Santos"











Puero Varas




Puerto Varas
Am Montag waren wir dann nur noch mal im Zentrum in Osorno unterwegs und dann ging es auch in der Nacht schon wieder zurueck nach San Fernando.
Das war mein "deutsches" Erlebnis in Chile!

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