Montag, 30. Mai 2011

Brasilien

Ich denke ein Eintrag ist schon laengst mal wieder ueberfaellig. Deswegen werde ich euch jetzt ueber meine Reise nach Brasilien erzaehlen.
Viele werden sich jetzt warscheinlich fragen, was ich in Brasilien zu suchen habe oder hatte, da ich doch Austauschschueler in Chile bin. Wie viele von euch vielleicht wissen, war meine grosse Schwester Felicitas als Austauschschuelerin in Santa Catarina, Brasilien. Und da ihre Gastfamilie gehoert hatte das ich einen Austausch nach Chile mache, waren sie so nett und haben mich auch zu ihnen nach Hause eingeladen um eine andere Seite Suedamerikas kennenzulernen.

Am 18. April fuhr ich , wie schon einige male zuvor, frueh morgens zum Flughafen nach Santiago. In Chile war es schon echt kalt, und so freute ich mich schon auf Brasilien, denn Sirlene (Licis Gastmutter) hatte mir geschrieben das es so um die 30 Grad in Brasilien sind. Ich flog ueber Sao Paulo nach Curitiba. Als ich in Sao Paulo aus dem  Flugzeug stieg empfing mich eine tropische Waerme.
Um 23 Uhr erreicht ich den Flughafen von Curitiba, wo schon Wagner (Licis Gastvater) und Barbara (Licis juengere Gastschwester) auf mich warteten. Nach 2 Stunden Autofahrt erreichte ich dann mein endgueltiges Reiseziel, Joinville. Ich sass noch lange mit Sirlene, Wagner und den beiden Toechtern Barbara und Nathalia am Esstisch und wir erzaehlten viel. Ungefaehr um 1:30 ging ich dann nach einem langen Tag ins Bett.

Am naechsten morgen stand ich spaet auf. Ausser der Haushaelterin Ana war niemand zu Hause. Alle waren arbeiten oder in der Schule. Um 1 assen wir alle bis auf Wagner, der volltags arbeitet, Mittag und am Nachmittag zeigte mir Barbara ein bisschen die Stadt. Das wars dann auch schon mit dem ersten Tag in Brasilien.
Am zweiten Tag fuhr ich mit Nathalia und Sirlene auf einen kleinen Huegel mitten in Joinville von wo aus man ueber die ganze Stadt gucken kann. Danach zeigten sie mir noch ein Museum und das "Eingangstor" von Joinville. An dieser Stelle moechte ich erwaehnen das Santa Catarina ungefaehr 2 mal so deutsch ist wie der Sueden Chiles. Ueberall findet man Leute die ein bisschen deutsch koennen oder deutscher Abstammung sind, es gibt Einkaufsmaerkte die "Brothaus" heissen oder Souvenirlaeden die den Namen "An der Ecke" haben und dieses Museum ist ein kleines Schloss, das einstmals fuer ein Schleswig-Holsteinisches Konigspaar gebaut wurde. Sie sind aber nie in Joinville angekommen. Hier ein paar Fotos:





Am 21. 4. fuhren Wagner, Sirlene, Nathalia und ich nach Camboriu. Barbara kam nicht mit, weil sie selbst mit einer Freundin ueber das laengere Osterwochenende an den Strand fuhr!
Camboriu ist ein ziemlich bekannter Badeort in Brasilien. Es ist so wie Rio, bloss in klein. Es gibt eine echt schoene Strandpromenade und ziemlich viele Hochhaeuser. Waehrend Sirlene shoppen war, fuhr Wagner mit Nathalia und mir zu einem "Naturpark" oder sowas auf einem Huegel. Dort kannst du mit einem Lift Hochfahren und auf der anderen Seite wieder runter. Am Abend gingen wir dann noch essen und fuhren wieder heim. Hier ein paar Fotos von diesem Tag:












Am naechsten Tag fuhren wir nach Beto Carrero World, der groesste Freizeitpark Suedamerikas. Der Himmel war blau, die Sonne schien und es war seeeeehr heiss. Es war aber trotz der Hitze ein sehr schoener Tag:









In den darauffolgenden Tagen passierte nicht viel. Wir tourten ein bisschen durch Joinville und solche Sachen.
Am 25.4. fuhren wir nach Curitiba. Curitiba ist die Hauptstadt von dem Staat Parana der noerdlich von Santa Catarina liegt. Ich war nur mit Sirlene unterwegs, doch wir traffen in Curitiba noch eine Freundin von Sirlene. Wir fuhren in zuerst in einen sehr schoenen Park, danach in den botanischen Garten, gingen in irgendeinem Kaufhaus essen und danach nochmal in einen anderen Park mitten in Curitiba.
Es war ein sehr schoener Tag:












Mein letzter grosser Ausflug war dann am 27.4. Ich fuhr mit Sirlene in die Hauptstaft Santa Catarina. Sie liegt 2 1/2 Stunden suedlich von Joinville. Das besondere ist, das 98% der Stadt auf eine Insel liegt.
Wir waren leider nicht sehr lange dort, weil Sirlene am Abend arbeiten musste, aber wir fuhren noch an den Strand und schauten uns ein paar Sachen an.











Die letzten Tag verbrachte ich noch in Joinville und am 30.4. ging es dann schon wieder zurueck nach San Fernando, Chile.

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